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20.07.2005 - Sosnova (CZ): EM-Qualifikation |
Wenn die Motorsport XL in ihrem Bericht vom 21. Juli schreibt, dass Burkhard Maring der einzige deutsche Fahrer war der sich nicht für das EM Finale qualifizieren konnte, so stimmt das "leider" nicht. Es traf noch etliche andere deutsche Fahrer die kein Ticket für La Conca erhielten. Doch sollte man dem Redakteur die nicht ganz richtige Berichterstattung verzeihen - schließlich wurde ihm vor dem Hotel in dem auch Marcel Lipp und sein Team übernachteten, das Auto incl. aller Unterlagen gestohlen!
Direkt von der DKM Wackersdorf ging es über die Grenze nach Sosnova (Tschechien), in den nördlichen Böhmerwald. Landschaftlich wunderschön, aber ansonsten keine Reise wert!
Dienstag, Ankunft auf der Kartbahn:
Der erste Eindruck nach langer Fahrt bei brütender Hitze: Bagger und sonstige Baufahrzeuge im Fahrerlager erledigten restliche "Renovierungsarbeiten"! Paddock installation war lt. Terminplan schließlich auch erst für Mittwoch vorgesehen. Während für den Team-LKW von Peter Kaiser noch eine passende Parklücke gesucht wurde, konnte der kleinere Multivan in dem Marcel Lipp mit Familie u. Hund anreiste problemloser untergebracht werden. Doch die ersten drei Schritte auf tschechischem Boden sollten in nachhaltiger Erinnerung für die "Rechtsaussteiger" bleiben. Ehe sie sich versahen, standen nämlich Hund und "Frauchen" bis zu den Knöcheln in frisch geteerten Schlaglöchern, gut getarnt durch eine Sandschicht. Frauchens Schuhe wurden also kurzerhand in der Tonne entsorgt, während die Pfoten von Hund Laica ein größeres Problem darstellten, an dessen Beseitigung noch heute gearbeitet wird!!!
Nachdem der Mittwoch für Aufbau und Registrierung vorgesehen war, standen für Donnerstag die technische Abnahme und anschließend zwei freie Trainings auf dem Terminplan. Theoretisch perfekt organisiert, erwies sich die Praxis mit den fehlenden, aber für die techn. Abnahme dringend benötigten Barcodes als totales Fiasko. Während Fahrer und Mechaniker ungefähr 2 Stunden bei da. 35 Grad Schattentemperatur in der sonnigen Warteschlange standen, wurden sie bestens von den weiblichen Teammitgliedern mit erfrischenden Getränken und Essen versorgt. Dann endlich kam die Nachricht, dass die Barcodes an der Grenze liegen und nicht durch den Zoll kommen. Folglich wurde die Abnahme auf den späten Mittag verschoben. Auch kein Problem, hätten da nicht einige Fahrer begründete Bedenken gehabt, nicht rechtzeitig zum ersten freien Training zu kommen. Folglich war die zweite Aufstellung zum "Scrutineering" entsprechend chaotisch. Doch es muss auch Positives berichtet werden. Als die Barcodes dann endlich in Sosnova eingetroffen waren, verlief alles - zumindest an diesem Tag - schnell und reibungslos!
Freitags wurden nach den freien Trainings noch zwei Zeittrainings gefahren. Am Samstag folgten dann drei von insgesamt fünf Heats. Obwohl Marcel im zweiten Qualifying noch drei Zehntel schneller wurde, reichte es trotzdem nur für Platz 60 von insgesamt 96 Statern. Hier muss noch erwähnt werden, dass zwischen dem ersten und dem zweiten Zeittraining lt. Zeitplan "eigentlich" eine Stunde lag, Marcel und Mechaniker jedoch nach einer Pseudospritprobe die in "ein" eigenartig riechendes Marmeladenglas abgefüllt wurde, noch 45 Minuten im Stau vor der Waage standen und erst 5 Minuten vor Beginn des zweiten Zeittrainings im Teamzelt ankamen. So blieb keine Zeit mehr die dringend notwendige Änderung des Setups vorzunehmen. Es wurde nur kurz der Wasserhaushalt des Fahrers ausgeglichen, um dann direkt im Sprint wieder zur Startaufstellung zu eilen!!
Immer vom gleichen Startplatz ging es nun in die Heats. Das bedeutete für den KSN-Pilot, sich aus den hinteren Reihen seiner Gruppe vorzuarbeiten. Im ersten Heat wurde er auch schon auf Platz 15 geführt, als ihm ausgerechnet in der "Schicksalsschikane" die Bremsmanschette platzte und Marcel nach einem vehemmenten Abflug in die Reifenstapel einschlug. Da die Reifen nicht oder nur teilweise ineinander gesichert waren, kam es bei solchen Ausritten auch schonmal vor, dass hier und da sich ein Reifen verselbstständigte und über die Strecke flog, doch dass nur am Rande erwähnt.
Nach dem Ausfall in Heat eins musste nun in den folgenden Heats alles auf eine Karte gesetzt werden. Ein neuer, noch nie gefahrener Vergaser wurde nun im zweiten Heat getestet, der allerdings völlig seinen Dienst versagte. Das Resultat war Platz 20! Für den dritten und letzten Heat an diesem Samstag wurden noch einige Veränderungen am Chassis vorgenommen, der Vergaser zurückgetauscht und diesmal ging es richtig vorwärts. Nach einer genialen Aufholjagd beendete der junge Dormagener das letzte Rennen dieses Tages auf dem 12. Platz! Wenn man die enorme Leistungsdichte berücksichtigt, nämlich dass die ersten 80 Fahrer im Zeittraining innerhalb von knapp neun zehntel Sekunden lagen, ein wirklich respektables Ergebnis!
Vor dem Warm Up zu den beiden restlichen Heats am Sonntag Morgen hatte Marcels Mechaniker die zündende Idee. Eine minimale Chassisveränderung brachte den gewünschten Erfolg. Das Resultat war Platz 1 für Marcel mit absoluter Bestzeit von allen Gruppen (96 Starter)! Auch im vierten Heat ging es richtig vorwärts und nach einigen Rangeleien, Remplern und Schubsern im Mittelfeld wurde das Rennen, wiederum mit der schnellsten Rennrunde auf Platz 13 beendet. Der fünfte und letzte Heat brachte die Entscheidung für die Finalteilnahme. Abermals pfeilschnell, war Marcel schon nach wenigen Runden auf Platz 14 zu finden, als er auf seinen langsameren Teamkollegen auflief, der auch noch meinte, eine ausgeprägte Kampflinie fahren zu müssen. Immer noch den versehentlichen und zum Ausfall führenden Rempler von Timo Leto bei der DKM in Kerpen im Nacken, fackelte der KSN-Pilot hier zu lange. Erst nach fünf Runden gelang ihm das blitzsaubere Überholmanöver. Zusammen mit dem überholten Teamkollegen machte Marcel zwar noch zwei weitere Plätze gut, doch mehr als Platz 12 war leider nicht mehr drin. Nach Addition aller fünf gefahrenen Heats wies das Punktekonto exakt 8 Punkte zuviel auf und so wurde der Einzug ins Finale knapp verpasst.
"Wenn man bei einer solch extremen Leistungsdichte das Qualifying verpatzt, ist ein Mal "Parken" schon zuviel. Dann habe ich bei meinem Teamkollegen im letzten Heat zu lange gefackelt, was mich auch noch ungefähr 5 Plätze gekostet hat. Fairerweise muss ich allerdings sagen, dass er sich hinterher bei mir entschuldigt hat. Ich für meinen Teil muss lernen, bei solch hochkarätigen Veranstaltungen meinen "Gentlemenfahrstil" abzulegen. Aber das ist wohl die mangelnde Erfahrung auf internationalem Parkett. Ab Sonntag war ich super schnell, aber da war es leider schon zu spät!"
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10.07.2005 - Wolkenbruch und Sonnenschein |
Der 4. Lauf der diesjährigen DKM im oberpfälzischen Wackersdorf wurde von extremen Wetterschwankungen begleitet. Sonnenschein aber auch sintflutartige Regenfälle waren ständige Begleiter!
Platz 8 im Zeittraining sowie die Plätze 5 und 6 in beiden Heats ergaben in Addition auch den 8. Platz für die Startaufstellung zum Sprint. Doch bereits in der ersten Runde wurde Marcel hier von hinten unsanft ins Aus befördert, was für das Finale einen Startplatz aus den hinteren Reihen zur Folge hatte. Auf nasser Strecke fehlten dem KSN-Piloten zwar knapp 3 Sekunden auf die Spitze. Trotzdem konnte der Finalsieger von Oschersleben hier überzeugen, indem er sich bis auf den 12. Platz vorarbeitete.
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14.06.2005 - DKM Ampfing: Schnell aber vom Pech verfolgt |
...Pleiten, Pech und Pannen waren ständige Begleiter am vergangenen Wochenende auf dem Ampfinger Schweppermann-Ring. Kurz gesagt: Ein Wochenende zum Vergessen!
Bereits im Zeittraining begann das Desaster. In der ersten Runde wurden die frischen Reifen langsam angefahren, als bereits in der zweiten Runde der Krümmer komplett abriss. Somit war das Zeittraining für den KSN-Pilot beendet, bevor es überhaupt anfing. Vom 24. Startplatz ging es für Marcel in die mal reibungslos verlaufenden Heats, die auf den Plätzen 15 und 9 beendet wurden. Das Resultat war Platz 21 für den Sprint. Hier wurde Marcel schon in der Einführungsrunde mit Zündaussetzern nach hinten durchgereicht, als es beim Start vor ihm auch noch zur Kollision kam, konnte er nicht mehr ausweichen und musste sein Kart auf der Wiese abstellen. Die logische Folge dieses Ausfalls war die letzte Startreihe für das Finale. Hier lief anfangs alles rund für den Finalsieger von Oschersleben. Mit der zweitschnellsten Zeit mischte er das Feld von hinten auf und wurde bereits auf Platz 20 geführt, als sein Vordermann(frau) aus unerklärlichen Gründen mindestens 6 Meter zu früh auf der Bremse stand, Marcel unglücklich auffuhr, sich drehte und ein zweites Mal ausfiel.
"Die Pace war immer da. Ich konnte die Zeiten der Spitze jederzeit mitgehen, aber irgendwie war an diesem Wochenende der Wurm drin. Doch das ist eben Motorsport! Diese "Nullrunde" werde ich jetzt schnell abhaken und mich voll auf das nächste Rennen in Wackersdorf konzentrieren!"
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23.05.2005 - Heimspiel mit ungewolltem Ausgang |
Es sollte ein erfolgreiches Wochenende werden als Marcel als Meisterschaftsführender zum zweiten Lauf der diesjährigen DKM im heimischen Kerpen antrat - doch alles kam ganz anders...
Durchwachsen begann bereits mit Platz 10 das Zeittraining. Trotz gleicher Wetterbedingungen standen 3 langsamere Konkurrenten nach einer Regeländerung plötzlich vor dem 16-Jährigen. Und wenn der KSN-Pilot nun dachte, sich über die Heats weiter nach vorne arbeiten zu können, so sah er sich auch hier getäuscht. Mit abgesprungener Kette "parkte" der Tabellenführer in Heat 1, konnte sich in Heat 2 allerdings bis auf Platz 5 verbessern. In Addition sprang Startplatz 14 für den sonntäglichen Sprint heraus. Hier hieß die Devise "ankommen" und ohne ein Risiko einzugehen erkämpfte sich Marcel Startplatz 10 für das alles entscheidende Finale.
Und eigentlich lief hier endlich alles rund für den jungen Dormagener. Alsbald fand er sich auf Platz 5 hinter seinem Teamkollegen Timo Leto wieder und hatte bereits den Anschluss an die Spitzengruppe erreicht. Im Zweierpack schlossen die Tony-Piloten nun die Lücke auf Burkhard Maring. Man hätte beide mit einem Handtuch zudecken können, als Timo Leto in der letzten Runde ansetzte, Maring zu überholen. Marcel die Gunst der Stunde nutzend und einen Tick schneller, klemmte sich hinter seinen Teamkollegen um im Doppelpack an Maring vorbeizuziehen. Den Bruchteil einer Sekunde war Marcel zu spät auf der Bremse, als Timo Leto bemerkte dass es zu eng wurde und wieder zurückzog. Die Tony-Piloten kollidierten, was für Timo leider das Aus bedeutete. Schlenker und Sedlmeyer hießen nun die Nutznießer dieser Situation und schoben sich noch an Marcel vorbei als dieser damit beschäftigt war, sein Kart wieder auf die Strecke zu bringen, um dann als Sechster die Ziellinie zu passieren.
"Von einer Situation 2003 in Oschersleben einmal abgesehen, in der ich extrem hart von einem Fahrer attackiert wurde und gegenhalten musste um nicht von der Bahn gedrängt zu werden, war es nach acht Jahren Kartsport das erste Mal, dass ich am Ausfall eines Fahrers beteiligt war. Dass dieses erste Mal gestern ausgerechnet meinen Teamkollegen Timo traf, ärgert mich doppelt" so Marcel später geknickt, der sich über seine ansonsten hervorragende Performance im Finale nicht mehr freuen konnte!
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19.04.2005 - DKM-Auftakt: Sieg in der Königsklasse |
Nicht nur die deutsche Kartelite traf sich zum diesjährigen DKM-Auftakt in der Magdeburger Börde. Auch internationale Größen spickten zusätzlich das hochkarätig besetzte Starterfeld. Und mit den Formel-Rückkehrern Zschemisch und Hemkemeyer präsentierte die DKM zum Meisterschaftsauftakt in Oschersleben das seit Jahren stärkste Fahreraufgebot in der Königsklasse des ranghöchsten deutschen Kartsportprädikats.
Bereits im Zeittraining belegte Marcel mit einem knappen Zehntel Rückstand auf den Polesetter den hervorragenden 2. Platz. Mit jeweils zwei 5. Plätzen in den Heats stellte der KSN-Pilot sein TONY-Kart in die dritte Startreihe für den sonntäglichen Sprint. Hier allerdings misslang der Start gänzlich und der 16-jährige Dormagener fand sich nach der ersten Kurve nur noch auf Platz 11 wieder, kämpfte sich dann aber, ohne dabei ein großes Risiko einzugehen, noch bis auf Platz 7 vor.
Aus der vierten Startreihe ging es in das 25 Runden lange Finale. Unbeeindruckt von der starken Konkurrenz und dem großen Startgerangel, wurde Marcel nach der ersten Runde bereits auf Platz 5 geführt. Und jetzt drehte der DKM-Neueinsteiger erst richtig auf. Nach spannenden Positionswechseln übernahm der Tony-Pilot bereits im ersten Renndrittel die Führung und sollte das Feld auch lange Zeit anführen. Doch der Niederländer Oomkens auf Platz 2 liegend folgte ihm wie ein Schatten und schob sich im letzten Drittel, allerdings unter gelber Flagge, noch an Marcel vorbei. An dieser Reihenfolge änderte sich auch nichts mehr, als die beiden Piloten fast zeitgleich im Parallelflug die Ziellinie passierten.
"Als der Niederländer mit der Startnummer 50 die Führung übernahm wusste ich sofort, dass er ein Gaststarter war und ich aufgrunddessen die vollen Punkte für den 1. Platz mit nach Hause nehme. Die waren mir wichtiger als der Tagessieg. Daher habe ich zum Schluss auch nichts mehr riskiert, zumal mir die Grippe doch mehr zugesetzt hatte, als ich mir anfänglich eingestehen wollte. Als ich dann erfuhr, dass Herrman Oomkens wegen Überholen bei gelber Flagge eine 10 Sekundenstrafe erhalten hat und ich auch noch Tagessieger war, habe ich mich natürlich doppelt gefreut. Gratulation aber auch an meinen Teamkollegen Timo Leto. Durch seinen 2. Platz konnten wir einen grandiosen Doppelsieg für unser Team einfahren. Glückwunsch - Timo!"
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04.04.2005 - Pole und Doppelsieg für Marcel in Kerpen |
Am gestrigen Sonntag nutzte Marcel Lipp die Gelegenheit, kurz vor Saisonbeginn nochmals sein TONY/VORTEX-Material im Rahmen eines ADAC Gaststarts unter Rennbedingungen zu testen.
Hier konnte der KSN-Pilot mit der Poleposition im Zeittrainung und zwei glasklaren Start/Ziel-Siegen überzeugen!
"Im Zeittraining hatte ich etwas Pech weil ich eigentlich nie so richtig eine freie Runde erwischte. Aber die Zeit war trotzdem voll o.k. und reichte, daher bin ich schon in Runde 7 rausgefahren als ich erneut Verkehr vor mir hatte. Die Rennen selbst konnte ich dann gut kontrollieren. Als Mark-Peter Koch sich gegen Ende des zweiten Rennens näherte habe ich nochmal Gas gegeben. Ansonsten war ich sehr zufrieden und fahre in zwei Wochen zuversichtlich nach Oschersleben" so Marcel nach seinem Doppelsieg.
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25.03.2005 - Frohe Ostern |
Wir wünschen allen Besuchern dieser Homepage ein frohes Osterfest und den deutschen Kartsportkollegen viel Erfolg an diesem Wochenende bei der Italien Open in Lonato!
Marcel Lipp & Familie
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21.02.2005 - Finale - Winterpokal Kerpen |
Bei Schnee, Regen und eisiger Kälte fand am gestrigen Sonntag der Finallauf des Winterpokals in Kerpen statt. Sicherlich war das schlechte Wetter mit Schuld daran, dass im Vergleich zum ersten Lauf im November, die Formel A dieses Mal nur mit 15 Startern besetzt war.
Das Zeittraining machten drei KSN-Piloten ganz unter sich aus. Hier belegte Marcel Lipp mit knappem Rückstand auf Teamkollege Reifenrath einen hervorragenden zweiten Platz, gefolgt von Tim Brasse auf Platz 3! Mit einem perfekten Start setzte sich Marcel im ersten Rennen direkt an die Spitze. In der Reihenfolge Lipp, Reifenrath, Brasse gingen gleich drei KSN TONY-Piloten in die erste Kurve. Letzterer bekam lt. eigener Aussage beim Anfahren in die Spitzkehre ungebremst von seinem Hintermann einen Schlag aufs Kart, kollidierte dadurch mit Reifenrath, der wiederum Marcel unverschuldet ins Aus beförderte. Brasse konnte sein Kart wieder anschieben, Reifenrath mit ein paar Platzverlusten weiterfahren, während Marcel Lipp sein mit 25 kg Blei beladenes Kart nicht mehr angeschoben bekam und auf der Wiese abstellen musste.
Als Letzter ging der inzwischen 16-Jährige KSN-Pilot in das zweite Rennen und sah trotz der widrigen Witterungsbedingungen als Siebter die Zielflagge. Doch ein letzter und ein siebter Platz aus beiden Rennen ergab aufgrund der neuen Austragungsregeln wiederum nur ein Startplatz aus der letzten Reihe für den Finallauf.
"Mit dem 5. Platz im Finale kann ich aufgrund der schlechten Ausgangsposition sehr zufrieden sein. Drei mal als Letzter zu starten ist zwar eine gewisse Herausforderung, doch durch die Kollision im ersten Rennen bin ich in der Meisterschaft bis auf Platz 4 abgerutscht. In der Formel A sollte ma(n) sein Kart schon im Griff haben und nicht so hirnlos in die erste Kurve gehen" kommentierte Marcel anschließend das Renngeschehen.
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15.02.2005 - Kart-Club Kerpen: Siegerehrung 2004 |
Im Rahmen der dritten Kerpener Karttage lud der Vorstand des Kart-Club Kerpen am vergangenen Samstag seine erfolgreichen Mitglieder zur Siegerehrung ein.
Auch Marcel Lipp war - wie schon in den Jahren zuvor - unter den geladenen Gästen und wurde für seine Erfolge in der Saison 2004 geehrt.
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09.02.2005 - Kerpener Karttage |
Am kommenden Wochenende, den 12./13. Februar 2005 finden in Kerpen-Manheim die dritten Kerpener Karttage statt. Im großen, beheizten Ausstellungszelt informieren namhafte Händler direkt vor Ort an der Rennstrecke über die aktuelle Technik und das neue 2005er Material. Der Eintritt ist frei und als besonderes Highlight werden bei entsprechendem Wetter kostenlose Testfahrten angeboten.
Marcel Lipp steht auch dieses Jahr wieder am Stand bzw. im Shop seines Teams von KSN Motorsport für Fragen jeglicher Art zur Verfügung.
Nähere Infos unter:
www.ksn-motorsport.de
www.ksn-racing.de
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